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Informationen zum Instrument

Foto: Freiburg | Universitätskirche
Freiburg | Universitätskirche

36 Register, III Manuale, Restaurierung 2004 1958

Standort: Bertoldstraße 24 | DE-79098 Freiburg

Als die Orgel der nach Kriegszerstörung wiederaufgebauten Universitätskirche in Freiburg 1958 eingeweiht wurde, war sie die erste Schleifladenorgel der Stadt mit einer an der Orgelbewegung ausgerichteten Disposition. Das Werk des Freiburger Orgelbauers Willy Dold war allerdings durch die damalige Mangelsituation geprägt und klanglich nicht günstig aufgestellt, so daß Umbauten nötig wurden, die von 1974 bis 1987 von der Firma Fischer + Krämer, Endingen, vorgenommen wurden. Ein neues Gehäuse verbesserte die Klangabstrahlung, dabei wurde ein Teilwerk als Rückpositivs aufgestellt . Ein gründliche Revision anläßlich des Freiburger Katholikentags 1978 führte schließlich auch zum Ersatz der materialmäßig unzureichenden Prospektpfeifen (Prinzipal). Die nötige Auswechselung der Orgelelektrik, Reinigung und gründliche Nachintonation führten Anfang des Jahrhunderts zu einer erneuten Ausschreibung. Die Arbeiten wurden Im Jahre 2004 durch die Firma Freiburger Orgelbau, Hugstetten, vorgenommen. Dabei wurde die Disposition um den fehlenden 2‘ im Hauptwerk erweitert sowie eine Setzeranlage eingebaut. Die dreimanualige Orgel ist damit – begünstigt durch die der Orgelmusik gute Akustik der Kirche – auch für den konzertanten Gebrauch weit über das barocke und „orgelbewegte“ Repertoire hinaus sehr geeignet. Sie wird daher außer zu liturgischen Zwecken – vor allem in Zusammenarbeit mit jungen Organisten, die an der Freiburger Musikhochschule studieren –, auch intensiv zu Konzerten genutzt.

Die Disposition finden Sie hier:
http://www.freiburgerorgelbau.de/freiburg.php?neue=1

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