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Informationen zum Instrument

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München | Pfarrkirche St. Margaret

57 Register, III Manuale, Restaurierung 2002 1915

Standort: Margaretenplatz 5 | DE-81373 München

Die große Margaretenorgel

Beim Bombenangriff 1944 wurde die ursprüngliche Orgel in der großen Pfarrkirche von St. Margaret stark in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurde 1915 von der Münchner Orgelbaufirma Albert Moser & Leopold Nenninger erbaut. Bildmaterial der beschädigten Kirche lässt vermuten, dass das Instrument wohl noch hätte erhalten werden können. Dennoch entschied man sich 1954 für einen Neubau unter Verwendung brauchbaren Materials aus der alten Moser-Orgel. Optisch entschied man sich für einen Freipfeifenprospekt mit einem offenen 32'-Register in der Fassade.
Die vom damaligen Msgr. Prof. Heinrich Wismeyer disponierte Orgel, die 62 Register vorsah, wurde 1955 als Teilneubau mit 38 Registern durch Anton Schwenk eingeweiht. Sie wurde - vermutlich auch durch den jungen Tod Schwenks im Jahr 1960 - nie fertig gestellt. Ende der 60er Jahre näherte man sich der Vollendung durch eine erste Erweiterung, deren Ergebnis dem damaligen Zeitgeschmack entsprach.
Im Jahr 2002 wurde durch die Orgelbaufirma Münchner Orgelbau Johannes Führer das Instrument wiederum überarbeitet und um einige Register ergänzt. Außerdem wurde ein neuer Spieltisch gebaut. Die Orgel hat heute 57 Register auf drei Manualen und Pedal. Ungefähr 45% der Register erklingen noch aus der romantischen und für die damalige Zeit singuläre Moser/Nenninger-Orgel von 1915.

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